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Architektur

Headless Commerce mit Shopware 6: Wann es sich lohnt und wann nicht

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Julia Becker
14. März 2026 7 Min. Lesezeit
Headless Commerce mit Shopware 6

Headless Commerce ist in aller Munde. Wir analysieren realistisch, für welche Projekte der Ansatz wirklich Sinn ergibt und wo klassisches Shopware überlegen ist.

Headless Commerce – also die Trennung von Frontend und Backend – ist seit Jahren ein Hype-Thema. Shopware 6 unterstützt Headless über seine Store API nativ. Doch macht es wirklich immer Sinn?

Die Versprechen von Headless

Maximale Frontend-Freiheit, bessere Performance, Omnichannel-Fähigkeit. Alles richtig – in der Theorie.

Die Realität

Headless verdoppelt oft die Komplexität. Statt eines Systems müssen zwei gepflegt werden: das Shopware-Backend und das Frontend-Framework (Next.js, Nuxt, etc.). Das bedeutet doppelte Deployments, doppelte Fehlerquellen.

Wann Headless sich lohnt

  • Sehr hohe Traffic-Anforderungen (>100k Besucher/Tag)
  • Komplexe Omnichannel-Anforderungen (App, Kiosk, etc.)
  • Ein dediziertes Frontend-Team vorhanden
  • Shopwares Storefront reicht für das Design nicht aus

Wann klassisch besser ist

  • Team kleiner als 5 Personen
  • Normales Traffic-Niveau
  • Shopware-Storefront deckt alle Design-Anforderungen
  • Budget unter 100k EUR

Unser Fazit

Headless für 80% der Shopware-Projekte ist Overengineering. Die klassische Storefront ist ausgereift, schnell und wartbar.

Headless Shopware Architektur Next.js

Autor

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Julia Becker

Proxation GmbH

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